Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth

Seit Juni 2012 zählt auch das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth zur Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Das 1748 vollendete Gebäude ist eines der letzten noch original erhaltenen Barocktheater. Sein dreirangiger Innenraum gehört zu den schönsten Theatersälen der Welt.

Erbaut wurde die Oper seinerzeit zur Verlobung des Herzogs Carl Eugen von Württemberg mit Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth - der Tochter des Markgrafenpaares. Der französische Architekt Joseph Saint-Pierre und der Italiener Giuseppe Galli da Bibiena, der für die Innenausstattung verantwortlich war, nahmen sich der Aufgabe an, ein repräsentatives Opernhaus zu errichten. In nur 4 Jahren Bauzeit entstand ein Prachtbau, der noch heute nichts von seiner beeindruckenden Wirkung verloren hat. Der komplett aus Holz gestaltete Innenraum begeistert durch seine prunkvolle Verzierung mit Engeln, Putten und Fresken.

Das Markgräfliche Opernhaus wurde im April 2018 nach Renovierungsarbeiten wiedereröffnet.

Das Festspielhaus

Es wurde nach den Plänen Richard Wagners auf dem grünen Hügel von 1872 bis 1876 errichtet. Architekt war Gottfried Semper, der sich auch für das Dresdner Hoftheater verantwortlich zeigte.

In dem Ziegelhaus finden 2.000 Menschen Platz, womit es eine der größten Opernbühnen der Welt darstellt. Die Plätze sind bis auf den letzten besetzt, wenn hier die Wagner Festspiele stattfinden.

Weitere Informationen zu den Terminen und den Eintrittspreisen erhalten Sie hier

 

Das Neue Schloss

Es wurde von 1753 bis 1764 von Joseph Saint-Pierre errichtet, als Teile des Alten Schlosses abbrannten.

Die Ausstattung des Schlosses ist im Rokokostil gehalten. Hinter dem Schloss befindet sich der Hofgarten, vor dem Schloss steht der Markgrafenbrunnen, der nach den Plänen von Elias Räntz erbaut wurde.

Öffnungszeiten: April - September täglich 9-18 Uhr; Oktober - März Dienstag - Sonntag 10-16 Uhr

Eintritt: 5,00 €

Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Seite - klicken Sie bitte hier.

 

Eremitage Bayreuth

Die etwas außerhalb von Bayreuth gelegene Eremitage ist ein Kleinod des Rokoko und eines der faszinierendsten Gartenareale Bayerns. Bereits Mitte des 17. Jh ließ Markgraf Christian Ernst auf einem bewaldeten Hügel, der an drei Seiten vom Roten Main umgeben ist, einen Jagd- und Tiergarten anlegen. Ab 1736 begann Markgräfin Wilhelmine mit der Umgestaltung der Eremitage nach ihren Vorstellungen: Das bestehende Alte Schloss wurde von ihr erweitert und das Neue Schloss mit Sonnentempel, halbkreisförmiger Orangerie und Obere Bassin (Grotte) mit Figurengruppen und Wasserspielen errichtet. Wilhelmines Interesse galt vor allem den Gartenanlagen: Im Zuge ihrer Begeisterung für die Antike ließ sie Statuen aufstellen und künstliche Ruinen errichten, verbunden durch ein unregelmäßiges Wegenetz. So entstand zusammen mit der Unteren Grotte eine außergewöhnliche Komposition eigenständiger Gartenteile, die bis heute nichts von ihrem Reiz verloren haben.

  • Öffnungszeiten: täglich geöffnet, Wasserspiele ab 1. Mai, Altes Schloss Eremitage: April bis September von 9 Uhr - 18 Uhr, 1. bis 15. Oktober von 10 Uhr bis 16 Uhr, 16. Oktober bis März geschlossen
  • Führungen durch das Alte Schloss: täglich alle 45 Minuten
  • Eintritt: Park frei, Altes Schloss: 4,50 EUR, ermäßigt 3,50 EUR
  • Info: Ein Gartenkunstwerk von europäischem Rang

Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Seite - klicken Sie bitte hier.

 

Ökologischer Garten in der Universität Bayreuth

Mit rund 12.000 Pflanzenarten bietet der ökologisch-botanische Garten in Bayreuth Möglichkeit zum Bestaunen von Pflanzen aus aller Welt. Eine Besonderheit ist das weltweit einzige Haus für Pflanzen tropischer Hochgebirge mit der Ausstellung australischer Bäume und Sträucher sowie zahlreicher Kübelpflanzen.

Eintritt frei

Führungen: jeden 1. Sonntag im Monat 10 Uhr

Aktuelle Informationen können Sie hier nachlesen!

Das Richard Wagner Museum im Haus Wahnfried ist seit Ende Juli 2015 nach drei Jahren Bauzeit wieder eröffnet. Die Dauerausstellungsflächen wurden verdoppelt und gliedern sich künftig nach drei inhaltlichen Schwerpunkten:

  • Im Haus Wahnfried selbst erhält der Besucher einen einmaligen Einblick in die Zeit um 1880 und die Lebenswelt Richard Wagners. Erleben Sie hier einen authentisch-auratischen Ort, an dem das Leben, Werk und Schaffen Wagners eindrucksvoll und abwechslungsreich dokumentiert ist.
  • In einem Neubau ist die Aufführungsgeschichte der Bayreuther Festspiele anhand historischer Bühnenbildmodelle, Kostümen und Apparaturen von den Anfängen bis zur Gegenwart präsentiert. 
  • Zum ersten Mal öffnet das Siegfried-Wagner-Haus seine Türen. Hier erfahren Besucher Interessantes zur Ideologiegeschichte Wagners sowie zur Beziehungen der Familie Wagner zum Regime der Nationalsozialisten und zu Adolf Hitler persönlich.

Zu dem neu entstandenen Museumskomplex gehören außerdem ein unterirdisches Depot, Kino, Museumsshop und Cafeteria. Am Ende des Gartens zum Hofgarten liegt zudem das Grab von Richard und Cosima Wagner.

Außerdem wird der Saal von Haus Wahnfried während der Festspielzeit für die Wahnfried-Konzerte genutzt, wobei unter anderem der Steinway Flügel Richard Wagners gespielt wird.

  • Öffnungszeiten Museum:
    Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
    Zur Festspielzeit im Juli und August täglich 10 bis 18 Uhr

Aktuelle Informationen erhalten Sie hier

 

Urwelt- Museum Oberfranken

In spannenden Ausstellungen wird Wissen mit Versteinerungen, Kristallen und Gesteinen präsentiert. An vielen Stellen ist Anfassen erlaubt. Riesige Dinos, begehbare Kristalle, Pflanzen aus einem Urweltdschungel und unzählige Tiere wie Fischsaurier, Krokodile, Ammoniten sowie Fische aus einem tropischen Flachmeer führen die Besucher durch Millionen Jahre Erdgeschichte in Oberfranken.

Öffnungszeiten

Di-So 10-17 Uhr Zur Festspielzeit und in den bayerischen Sommerferien auch am Montag – letzter Einlass: 16:30Uhr

Eintrittspreise: Museum, Dinogarten, Drachenkeller und Sonderausstellung:

3.50 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro
ermäßigt sind: Schulkinder, Behinderte, Gruppen ab 10 zahlenden Personen pro Person

Für weitergehende Informationen klicken Sie bitte hier

 

Jean Paul Museum

Das Jean-Paul-Museum der Stadt Bayreuth wurde anlässlich des 250. Geburtstags (21.3.2013) des großen oberfränkischen Dichters vollständig neu gestaltet und pünktlich zu diesem Jubiläum wiedereröffnet. 

Diese wohl bedeutendste Privatsammlung zu Jean Paul machte es möglich, dem Dichter 1980 ein Museum unter der Leitung des Direktors Dr. Manfred Eger einzurichten. Die Stadt konnte es 1994 deutlich erweitern und seither weitere wertvolle Handschriften Jean Pauls sowie Dokumente zu seinem Leben und Werk erwerben.

Untergebracht ist das Museum im ehemaligen Wohnhaus von Richard Wagners Tochter Eva und deren Mann Houston Stewart Chamberlain.

Öffnungszeiten:        

  • Sept.  – Juni: täglich 10 – 12 Uhr, 14 – 17 Uhr 
  • Juli/August: täglich 10 – 17 Uhr
  • 24./25.12.: geschlossen / 31.12.: 10 – 14 Uhr / 01.01.: 13 – 17 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene: 2 €; Schüler, Studierende, Schwerbehinderte: 1 €

 

Franz-Liszt-Museum Bayreuth

Am 22. Oktober 1993, dem 182. Geburtstag Franz Liszts, wurde das Franz-Liszt-Museum eröffnet. Die Basis für dieses Museum bildet die etwa 300 Bilder, Handschriften und Drucke umfassende Sammlung des Münchner Pianisten Ernst Burger, die 1988 von der Stadt Bayreuth angekauft und inzwischen durch eine Reihe von Leihgaben der Richard-Wagner-Stiftung ergänzt wurde.

In unmittelbarer Nachbarschaft zu Haus Wahnfried, dem Wohnhaus seines Schwiegersohnes Richard Wagner, stellt dieses Museum eine Vervollständigung der Dokumentation der wohl bedeutendsten Epoche im Bayreuther Musikleben dar. Die Ausstellung orientiert sich an Leben und Werk Franz Liszts und ist im Wesentlichen chronologisch aufgebaut. Seine Lebensabschnitte werden auf biographischen Tafeln zusammengefasst. Eine qualitativ hochwertige 5-Kanal-Audio-Anlage begleitet den Besucher auf seinem Rundgang durch das Museum mit Musik von Franz Liszt.

Zu sehen sind unter anderem einige der wertvollsten und schönsten Liszt-Porträts, ein Tagebuch des jungen Franz Liszt und weitere Gegenstände aus seinem persönlichen Besitz, der Ibach-Flügel aus der Halle des Hauses Wahnfried, Liszts Stummklavier, eine Lebend- und eine Totenmaske, handschriftliche Briefe, darunter zwei charakteristische Briefpaare aus der Korrespondenz mit Richard Wagner, seltene Werkerstausgaben und vieles mehr.

Öffnungszeiten:

  • September – Juni: täglich 10 – 12 Uhr, 14 – 17 Uhr
  • Juli/August: täglich 10 – 17 Uhr
  • 24./25.12.: geschlossen; 31.12.: 10 – 14 Uhr; 01.01.: 13 – 17 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene: 2,00 €; Schüler, Studierende, Schwerbehinderte: 1,00 €

 

Archäologisches Museum

Das Museum ist im 1759/60 errichteten Italienischen Bau des Neuen Schlosses untergebracht. Das den Ausstellungsräumen eingegliederte Jagdzimmer zeichnet sich durch seine naturalistischen Stukkaturen von J. B. Pedrozzi aus.

In acht Räumen werden Funde von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter gezeigt, die der Historische Verein seit seiner Gründung im Jahre 1827 zusammengetragen hat. Die Exponate kommen vorwiegend aus dem östlichen Oberfranken, wobei die Fränkische Schweiz und das Bayreuther Umland die regionalen Schwerpunkte bilden. Als Höhepunkte der Ausstellung sind jungsteinzeitliche Steinäxte, über 80 Tongefäße aus der Hallstattzeit und vorzüglich gearbeiteter keltischer Bronzeschmuck zu nennen.

Zahlreiche Text- und Schautafeln bieten umfangreiche Informationen. Rekonstruktionen eines Webstuhls, eines Steinbohrers und eine originale Schiebemühle ergänzen die Ausstellung um einen experimentellen Bereich.

Öffnungszeiten: 

  • Ende April – Anfang November: Sa. 10 – 15 Uhr
  • 1. Sonntag im Monat: 10 – 12 Uhr und Führungen nach Vereinbarung
  • November – April: Führungen nur nach Vereinbarung

Eintritt: 1,00 €/ 0,50 € (ermäßigt)

 

Porzellanmuseum

Zeitreise durch die Welt des Porzellans

„Unter dem Motto „Mit der Zeit gehen“ führt eine Reise durch die Faszination des Porzellans im Wandel der Zeiten (1899-1999) – vier Stationen mit begehbaren Inszenierungen, plakativ, interessant und „live“ im Kontext der Zeit.“

Die Zeitreise beginnt zur Jahrhundertwende mit Eindrücken vom Leben in einem großbürgerlichen Wohnhaus anno 1899. Ein Stopp im Jahr 1920 gibt die noble Bahnhofsatmosphäre dieser Epoche wieder. Die farbenfrohe Welt der 50er wird auf der Terrasse des „Hotel Bayreuth“ inszeniert.

Zurück in die Gegenwart gelangen Sie im letzten Jahr des vergangenen Jahrtausends im Café „Alta“, dem angesagten Laden von 1999 mit coolem Ambiente, Designer-Stühlen und Buchenholztheke. „Hip“ eben, denn auch die Sprache ist auf der Reise durchs Jahrhundert nicht stehengeblieben.

Öffnungszeiten:        Mo. – Fr.: 10 – 16 Uhr, Sa.: 10 – 13 Uhr sowie nach Vereinbarung

Eintritt:                     2,00 €/ 1,50 € (ermäßigt)

 

Maisel’s Brauerei und Büttnermuseum

Aus Liebe zur Tradition hat die Brauerei Gebrüder Maisel die alte Brauerei aus der Gründerzeit für die künftigen Generationen als "Museum zum Anfassen" erhalten. Hier funktionieren Maschinenhaus, Sudhaus und Büttnerei so, als wären die Brauer und Büttner mal eben zur Mittagspause entfleucht. Tauchen Sie ein in die faszinierende Brau- und Erlebniswelt und lernen Sie die gute alte Zeit kennen.

Die Besichtigung des Museums ist im Rahmen von Führungen möglich, die für Einzelbesucher von Montag bis Sonntag jeweils um 14.00 Uhr stattfinden. Gruppenführungen ab 12 Personen sind nach telefonischer Absprache an allen sieben Tagen der Woche zu individuellen Zeiten buchbar, auch abends. Dauer einer Führung mit anschließendem Aufenthalt bei einem Glas Maisels Weisse in der "Alten Abfüllerei" ca. 90 Minuten. Der Eintrittspreis (incl. einem Glas Maisels Weisse) beträgt 5,00 € für Erwachsene und 3,00 € für Jugendliche (incl. einem alkoholfreien Getränk). 

 

Zu allen Museen der Stadt Bayreuth finden Sie unter diesem LINK weiterführende Informationen.